Neapel Stadt
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Neapel sehen und danach sterben.....die Worte eines berühmten
Schriftstellers und Dichters. Doch nicht zu unrecht wird Neapel als Stadt in
vielen Gedichten und Romanen erwähnt.
Ob von Kultur, Natur und Landschaft oder von der Sympathie und Mentalität ihres
Volkes die Rede ist, steht Neapel immer an erster Stelle.
Daher kann ein Besuch dieser Stadt immer nur wieder begeistern. Tatsächlich
zieht die Hauptstadt der Region
Kampanien
, seit mehr als 2000 Jahren Besucher der ganzen Welt an.
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Einer der schönsten Plätze der Stadt Neapel ist die Piazza del Plebiscito
mit der Kirche San Francesco di Paola. Der Platz wird als natürliche Bühne für
Konzerte und Veranstaltungen genutzt. Hier haben Pino Daniele, Andrea Bocelli,
Josè Carreras gesungen. Man erreicht diese Piazza direkt vom Hafen Beverello mit
einem Spaziergang von 5 Minuten oder auch mit dem Aufzug.
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Gleich nebenan, gegenüber dem königlichen Palast und dem Theater San Carlo,
befindet sich eine der ältesten und berühmtesten Cafés Neapels, nämlich das Cafè
Gambrinus.
Seit 150 Jahren finden sich in seinen eleganten Salons Intellektuelle, Dichter,
Filosofen, Könige und Königinnen sowie auch das einfache Volk ein, um dieses
bezaubernde Getränk zu genießen: der Kaffee! Caffé auf Italienisch!
Für 150 Jahre haben die Besitzer jedem einen Caffé spendiert, der danach gefragt
hat. Somit wurde eine alte Tradition hervorgerufen, nämlich die des "Cafè
Sospeso".
Die Tradition will, dass derjenige, der sich einen Caffé leisten kann, einen
weiteren für denjenigen bezahlt, der ihn sich im Gegenteil nicht leisten kann.
Es ist eine Liebesgeste der Neapolitaner seinem Mitbewohner gegenüber als Beweis
der Solidarität und Mitgefühl, die diese Stadt erlebt.
Fragen Sie einfach danach an der Kasse des Caffè Gambrinus, besonders am Montag
wenn Neapel SC gewonnen hat. Gerüchten nach zahlt der Präsident des
Fußballteams am Tag nach dem Spiel, um den Sieg zu feiern, viele Caffé Sospesi.
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Gleich in der Nähe der Piazza Plebiscito und des Cafè Gambrinus fängt die
Via Toledo an, bei den Neapolitanern auch bekannt als Via Roma. Dies ist die
Einkaufsstrasse, die mittlerweile auch Fußgängerzone geworden ist.
In der Via Toledo/Via Roma befindet sich auch die Galerie Umberto I, eine
elegante Einkaufpassage wo sich sowohl die Geschäftsleute als auch die
Neapolitaner gerne blicken lassen....sehen und gesehen werden gilt immer noch in
allen Städten der Welt.
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Das Herz Neapels ist aber im spanischen Viertel, so genannt weil die
spanische Armee hier beherbergt war.
Bei einem Spaziergang spürt man, dass hier das Leben pulsiert. 1000 Augen
beobachten jeden Besucher, denn dieses Viertel ist auch das Viertel das einst
bekannt war für die Kriminalität und Prostitution.
In den kleinen familiären Geschäften werden meist Schuhe und Taschen in
Handarbeit hergestellt.
Einige Lokale sind Trattorie (Tavernen), wo man in einfachem Ambiente sehr gute
lokale Küche genießen kann.
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Die "Sfogliatella" ist ein typisches Gebäck der kampanischen
Konditorei. Aus Blätterteig nennt man sie Sfogliatella riccia, oder liscia/glatt
wenn sie mit Hefeteig zubereitet ist.
Sie ist wie eine Muschel geformt und aus Blätterteig gemacht, mit frischem
Ricotta-Käse, kandierten Früchten und Limoncello gefüllt. Die Neapolitaner essen
gern eine Sfogliatella sowohl zum Frühstück als auch während des Tages. Wichtig
ist, dass sie schön warm ist. So schmeckt sie am besten.
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Obwohl die Pizza überall in der Welt vorbereitet und gegessen wird, ist die
Pizza tatsächlich in Neapel zu Hause. Die Pizza ist ein gastronomisches Produkt
bestehend aus Wasser, Mehl, Salz und Hefe. Im neapolitanischen Rezept kommt kein
Fett dazu.
Die Pizza neapolitanischer Art ist sehr dünn, hat einen etwas dickeren Rand und
wird nur in der Holzofen gebacken.
Im Gegensatz zu anderen Ländern wird die Pizza in Neapel nicht geschnitten
serviert.
Die traditionellen Pizzas sind die
* Pizza Marinara: mit Tomatensauce, Knoblauch, Oregano und Olivenöl.
* Pizza Margherita: mit Tomatensauce, Knoblauch, Mozzarellakäse, frischem
Basilikum und Olivenöl. Einige Pizzabäcker ergänzen etwas Parmesankäse.
Die Pizza Margherita ist in Neapel im Jahr 1889 von dem Pizzabäcker Raffaele
Esposito kreiert worden, als Königin Margherita und König Umberto I in der
wunderschönen Stadt Neapel zu besuch waren. Er bereitete drei verschiedenen
Pizzas vor.
Der Königin soll besonders die mit Tomaten, Mozzarella und frischem Basilikum
geschmeckt haben, sodass die Pizza ihr zu Ehren den Namen Margherita bekam.
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Im Herzen Neapels ist es Wert die Kappelle San Severo zu besuchen. Dort kann
man die Skulptur des “Cristo Velato” (verschleierter Christus) bewundern.
Die Marmorskulptur ist im Jahre 1753 von dem Bildhauer Giuseppe Sanmartino
gemacht worden. Da der Prinz von San Severo auch ein Alchimist war, sind
zahlreiche Legenden und Geschichten über ihn und seine Taten entstanden.
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Die Neapolitaner behaupten, dass der Babá in Neapel entstanden ist. In
Wirklichkeit jedoch ist er in Polen entworfen worden und zwar von König
Stanislas Leczynski, der sich sehr für die Gastronomie und Konditorei
interessierte. Auch wenn er keinen neapolitanischen Ursprung hat, gehört der
Babá mit Ruhm zu den typischen Kuchen Neapels. Man findet ihn sowohl als
Ringform mit Schlagsahne, als auch rund mit Creme Chantilly, in
Limoncello Zitronenlikör
eingetaucht oder auch in Natur
mit seiner traditionellen Pilzform.
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Die Neapolitaner lieben Fußball sehr . Der Sonntag ist ihm gewidmet und auch
am Montag spricht man noch sehr gern über das Geschehen in der Bar bei einem
Caffè oder auch an der Bushaltestelle, in den Schulen, bei der Arbeit, auf dem
Markt. Fußball ist auf jeden Fall ein Argument!
Ein sehr berühmter Fußballspieler hat in Neapel gespielt. Diego Armando
Maradona. Er ist wie ein Heiliger in Neapel gehalten. Dank ihm hat der Napoli SC
zum ersten Mal im Jahr 1986 die Meisterschaft gewonnen.
In der ehemaligen Hauptstrasse in Neapel ist eine Bar und ein Fanclub wo sein
Haar aufbewahrt ist!!!
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Der Schutzpatron von Neapel ist San Gennaro. Er war Erzbischof und ist als
Märtyrer in Pozzuoli geköpft worden. Im Dom von Neapel wir sein Blut in
Glasampullen aufbewahrt. Man erzählt, dass eine blinde Frau bei seiner
Enthauptung diese Ampullen mit seinem Blut gefüllt hat. Seitdem warten die
Neapolitaner zwei Mal im Jahr, an seinem Geburts- und Todestag, auf das
Blutwunder. Wenn es sich verflüssigt, sind alle Neapolitaner beruhigt. Sollte
sich das Blut jedoch nicht verflüssigen, dann befürchtet man harte Zeiten und
Katastrophen.
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In der "Spaccanapoli" wo die Krippenhersteller sind, sieht man unter den
vielen Figuren und Puppen eine mit einem weißen Kleid und einer schwarzen Maske.
Dies ist Pulcinella, der ursprünglich eine Figur des süditalienischen und
neapolitanischen Volkstheaters war.
Goethe spricht bewundernd von dieser Figur: „Ein Hauptspaß dieser
niedrig-komischen Personnage ... bestand darin, dass er zuweilen auf der Bühne
seine Rolle als Schauspieler auf einmal ganz zu vergessen schien.“ Alles, was
sich tagsüber auffallendes in Neapel ereignet, kann man abends von ihm hören.
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In diesem Bild sieht man Totò und Peppino de Filippo, zwei der größten
neapolitanischen Schauspieler während des alltäglichen Leben: Caffè trinken.
Der Neapolitaner lässt den Caffè sehr lange ruhen bevor er ihn austrinkt, dabei
unterhält er sich mit dem Nachbar oder mit dem Barman.
Caffè trinken ist ein fröhlicher geselliger Moment. Der Neapolitaner vergisst in
dem schwarzen Zaubertrank mit dem Schaum seine Sorgen und Leiden für einige
Momente!!!
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